xing icon 32x32 SEO in Deutschland und Polen – der Vergleich

SEO SEO in Deutschland und Polen – der VergleichDeutschland vs. Polen – nein, es geht hier nicht um Fußball, sondern um SEO, im Besonderen um’s Linkbuilding. Zwischen den Märkten Osteuropa und Deutschland klafft noch ein großes Loch, denn für die Suchmaschinenoptimierung gibt es kein allgemeingültiges Rezept, welches überall angewandt wird. Deshalb ist es interessant, die Eigenheiten und vor allem die Unterschiede des polnischen Marktes gegenüber der gängigen Vorgehensweise von deutschen Online-Marketern genauer zu betrachten. In einem Satz: Wo liegen Probleme und ungenutztes Potenzial?

Die Signale von Google und ihr Einfluss

Hiesige SEOs haben die Signale von Google durchschaut: Updates wie Penguin oder Panda änderten gewissermaßen die Spielregeln und verhalfen, nach Angaben von Google, „high quality sites“ zu besseren Rankings in den SERPs. Betreiber von Linkfarmen und Verwender von harten Keyword-Verlinkungen hatten so das Nachsehen, die Ergebnisse bei Google änderten sich zum Teil radikal.

Leider scheinen diese Signale am polnischen Markt zum größten Teil noch nicht angekommen zu sein: Die Suchmaschinenoptimierung stützt sich hier nach wie vor auf „klassische Methoden“, die von Google abgestraft werden. Eine Studie von emarketer.com zeigt deutlich, dass auch die zukünftigen Ausgaben für Marketing in digitalen Medien unter dem von Westeuropa liegen werden. Fünfmal höhere Investitionen sind hier zu erwarten.

Unseriöse SEOs nutzen hierzulande auch russische oder polnische Linkquellen, die überhaupt keine Themenrelevanz besitzen, um die eigenen Projekte nach vorne zu bringen. Dieses Vorgehen mag zwar auf den ersten Blick gewinnbringend erscheinen, aber auf lange Sicht können diese Links die eigenen Projekte auf eine regelrechte Talfahrt schicken.

Natürlich ist auch Google nicht allwissend, und es gibt immer wieder Lücken, die wirklich gewiefte SEOs auch auszunutzen wissen. Wenn dann aber der Absturz irgendwann eintritt, ist guter Rat teuer. Oft wird dann darauf vertraut, dass dieser Rankingverlust nicht zuverlässig auf genau diese Links zurückzuführen ist. Derartiges Kundenmanagement trägt natürlich nicht dazu bei, das Vertrauen in die SEO-Branche zu erhöhen.

Ansatzpunkt für Agenturen

Mehr Natürlichkeit ist die Grundlage für nachhaltige Suchmaschinenoptimierung. Dazu zählt natürlich auch der Faktor Variation, egal ob es um die Wahl von Linkquellen oder die Verwendung von Anchortexten geht.

Dies stellt natürlich für ausländische SEO-Agenturen ein riesiges, ungenutztes Potenzial dar, welches nur aktiviert werden muss. Die Anwendung hierzulande bekannter Prinzipien könnte für nachhaltige Verbesserung der Rankings der entsprechenden Seiten sorgen.

Gastbeitrag von Kai Beier, Online Marketing Agentur seo2b aus Trier

Bildquelle:

Flickr.com © Xanthi-S (CC BY 2.0)

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